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2024-05-30

Das entspannte Ausatmen bis zum Ende

 Die allgemeine Atmung sollte ganz natürlich ohne Zwang passieren.

Deswegen sollte man das Gesicht entspannen.

Einfach gelangweilt und müde gucken.
Man merkt, wie die Gesichtszüge entspannen.

Der Mund ist dabei geöffnet, wie bei einer P.E.T.-Flasche, wo der Deckel aufgeschraubt ist – offen halt.

Man atmet entspannt aus, in dem ausatmet, wie beim Seufzen.

Ohne es zu forcieren, lässt man den Ausatmenzug bis zum Ende geschehen – kein Druck, kein Pressen.

Wenn man dann merkt, dass der Brustkorb senkt oder der Bauch sich nicht mehr weiter zusammen zieht, wenn man merkt, dass kein Luftstrom in den eigenen Atmenwegen passiert, kann man anfangen weider ein zuatmen.

Das Einatmen geschieht genauso locker und entspannt, wie das Ausatmen.

Man braucht nicht darauf zu achten, dass das Einatmen größer gestalten will. Der Einatmenzug wird automatisch größer und länger, je tiefer man ausatmet.

Das nennt sich „reflektorische Einatmung“.

Wenn nichts mehr einströmt, fängt man wieder von vorne an: dem entspannten Ausatmen.


Trivia:

Um tief zu atmen, glaubt man, meist tief einatmen zu müssen.

Wenn man jedoch nur an das Einatmen denkt und nicht konsequent ausatmet, steigt der Kohlenstoffdioxid-Anteil vom Gasgemisch in der Lunge.
Somit hat man in der Lunge weniger Kapazität Sauerstoff auf zunehmen.

Reicht die Vergrößerung durch die reflektorische Einatmung nicht aus, kann man immernoch an der Erweiterung der Einatmung arbeiten


2024-05-02

Das Gute an einem Teufelskreis

Da der Körper zusammenhängt bedingt sich eine Sache auf eine andere.

Passiert im oder am Körper etwas Negatives hat es negative Auswirkung im oder am Körper an anderer Stelle. Das wiederum hat einen schlechten Einfluss auf andere Stellen und so weiter.

Beispiel:
Man hat weniger Energie.
    ↓
Der Rücken wird geknickt.
    
Der Brustkorb kann sich weniger bewegen.
    
Man kann nicht mehr tief einatmen.
    
Die verfügbare Menge an Sauerstoff wird weniger.
    ↓
Man hat weniger Energie.

Und man ist in einem Teufelskreis oder auch Circulus vitiosus genannt. Ein pathologischer Prozess, bei dem sich gestörte Körperfunktionen rückkoppelnd wechselseitig beeinflussen.
Eine ausgesprochen doofe Sache. Denn wenn mal einmal gefangen ist in einem solchen Kreislauf befindet man sich in einer Abwärtsspirale und es gibt viel zu viele Dinge, die man verbessern könnte. Es sind so viele Dinge, und man sie sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr.

Das Gute an alle dem ist, ist dass es ein Rückkopplungskreislauf ist und es vollkommen egal ist, wo man eine Verbesserung ansetzt. Diese Verbesserung wird eine weitere Sache verbessern können, was wiederum eine weitere Verbesserung an anderer Stelle bewirkt.

Beispiel:
Der Brustkorb kann sich weniger bewegen.
    
Man schafft es, dass der Brustkorb sich besser bewegen kann
    ↓
Man kann tiefer einatmen.
    ↓
Die verfügbare Menge an Sauerstoff wir mehr.
    ↓
Man hat mehr Energie
    ↓
Man hat Kraft den Rücken gestreckter halten zu können.
    ↓
Der Brustkorb kann sich besser bewegen.

Man hat es selber in der Hand den Teufelskreis in einen Engelskreis zu ändern.

2024-04-25

Bauchatmung und Lungenatmung

Die Differenzierung von Bauch- und Lungenatmung ist nicht allzu starksinnig.
Die Bezeichnung von Bauch- und Lungenatmung ist sehr schwachsinnig.

Aber! ich weiß, was damit gemeint ist.

Egal, ob man die auf die sogenannte Bauch- oder Lungenatmung zurück greift, nutzt man die Lunge so oder so.
Deswegen beschimpfe ich die Bezeichnung als schwachsinnig.
Mit den Bezeichnungen Bauch- und Brustkorbatmung kann ich mehr anfangen.

Im Fachjargon wäre es "die zwerchfellforcierte Atmung" und  "die brustkorbforcierte Atmung".
Gefällt mir als Psudeointelektueller eh mehr - nicht umsonst frühstücke ich jeden Morgen einen Germanistikstudenten.

Spricht man über Pathologien ergibt es Sinn zwischen zwerchfell- und brustkorbforcierter Atmung zu unterscheiden, um über Analyse Ansätze für eine Progression heraus zuarbeiten.

Aber als vermeintlich gesunder Mensch einen Unterschied zu machen ist Kapazitätenverschwendung. Und es kann sogar durch verkopfte Übertreibung zu Pathologien führen.
Wenn man sich dazu erzieht die sogenannte Bauchatmung anzueignen, kann es vorkommen, dass der Luftstrom durch den Rachen gen Null geht, da man beim Aufblähen des Bauches den Brustkorb einzieht.

Als vermeintlich gesunder Mensch sollten die beiden Augenmerke auf Zwerchfell und Brustkorb fusionieren und die scheinbaren zwei getrennten Kapazitäten als Einheit genutzt werden.
Es ist doch nicht sinnvoll, eine Kapazität zu verschwenden.

Durch die Akkumulation von Wissen analysiert der moderne Zivilisationsmensch und wird nur noch kopfgesteuert. Vergisst dabei, dass der Kopf nur ein Teil vom gesamten Körper ist.

Also füll die Lunge doch einfach mit Luft.

 

2024-04-18

Ausamten bis zum Schluss

Meiner Beobachtung nach wird falsch geatmet. Entweder hält man die Luft an oder man atmet nicht bis zum Schluss aus.

Auf biochemischer Ebene mehrt sich der Anteil von Kohlenstoffdioxid im Gasgemisch der Lunge, wenn man nicht bis zum Schluss ausatmet.
Die verbrauchte Luft muss raus. Raus damit! Damit Platz geschaffen werden kann für frischen Sauerstoff.

Nimmt man die Erklärungsmodelle (1 und 2), bedeutet es doch, dass man bei der Ausatmung Seele ausatmet. Wird dadurch die Seele weniger? Ein beängstigender Gedanke. Vielleicht ist dem nicht so.

Sucht man bei einer berühmten Suchmaschine nach den Schlagworten "stress wegatmen", kommt man zu dem Ergebnis, dass diverse Krankenversicherungen und Verlage der Ansicht sind, Stress wegatmen zu können. Ein schöner Gedanke. Hoffentlich ist dem so.

Versucht man die beiden Gedanken über Seele und Stress zwanghaft in Zusammenhang zu bringen, kann man zum Schluss kommen, dass man gestresste Seele ausatmet. Und der moderne Zivilisationsmensch ist ja bekanntlich so oder so gestresst.
Lassen wir mal so stehen.

Allein die wissenschaftliche Erklärung über die Biochemie sollte einem als Benefit ausreichen bis zum Schluss auszuatmen.

2024-04-11

Aufrichtung durch Atmung - so einfach

Wie schon beschrieben, gibt es nicht die eine Art sich aufzurichten.

Dennoch hat man die Möglichkeit sich permanent auf zurichten.

"sich permanent aufrichten" ist ein anstrengender Gedanke - da geht der Bock doch direkt flöten.

Nicht, wenn man sich die Atmung zu Nutze macht.

Wenn man einatmet füllt sich die Lunge mit Luft.
Die Lunge bläht sich auf.
Die Lunge befindet sich innerhalb des Brustkorbes.
Der Brustkorb wird durch Rippen gebildet.
Die Rippen entspringen der Brustwirbelsäule.
Atmet man nun ein richtet sich die Brustwirbelsäule auf, weil sich die Lunge aufbläht.

Atmen tut man so oder so und zwar permanent.
Also hat man die Möglichkeit durch die Atmung sich permanent auf zurichten.
Da brauche man noch nicht mal Bock dafür und tut es trotzdem.
Man muss nur eine tiefe Atmung zulassen - funktioniert schon passiv, fast wie von selbst.


2024-04-04

Die Atmung und die eigene Seele

Im vorherigem Beitrag versuchte ich einen Kontext zwischen Atmung und Geist/Seele herzustellen.

Diesmal wird es wieder literarisch spirituell.

Im Japanischen wird die Atmung mit dem Schriftzeichen 息 dargestellt.
Dieses Schriftzeichen setzt sich aus zwei Radikalen 自 und 心 zusammen.
自 bedeutet "selbst"
und 心 ist "der Herz/die Seele".

Die Japaner haben die Schriftzeichen von den Chinesen übernommen.

Es ist interessant zu beobachten, dass zwei verschiedene Völker (die Römer und die Chinesen) einen Zusammenhang in der Atmung und Geist gesehen haben.

Dabei würde mich interessieren, ob die Völker sich bedingt haben und der eine diesen vermeintlichen Sachverhalten vom anderen übernommen hat oder, ob sich dies unabhängig voneinander entwickelt hat.

2024-03-27

Inspiration - im Volksmund und als medizinisches Fachwort

Bei der Frage, was man sich unter dem Wort "Inspiration" vorstellt fallen folgende Schlagwörter:
  •  etwas Einfallen
  • Idee
und solch Sachen. Oder gar:
  • Motivation
Im medizinischen Kontext ist platt die Einatmung damit gemeint.
Das Gegenteil ist die Exspiration.

Wenn man In- und Exspiration zerlegt, bleibt "In-", "Ex-" und "-spiration" übrig.
"In-" beschreibt was reingeht oder kommt
und "Ex-", dass was rausgeht.
"-spiration" kommt vom Lateinischen "spirare" und bedeutet: atmen, hauchen, leben.

Von spirare leitet sich das englische Wort "spirit" ab, was ins Deutsche mit "Geist", "Seele" oder gar "Stimmung" und "Laune" übersetzt werden kann.

Anscheinend hängen "Idee", "Atmen" und "Seele" irgendwie voneinander ab.

Keine Ahnung, was ich damit sagen will, aber es ist interessant. 

2024-01-31

Die Pressatmung

Es ist gibt Situationen, bei denen eine Pressatmung sinnvoll sein kann.
Vor allem wenn man schwere Gewichte hebt.
Man atmet tief ein hält die Luft an und startet die Aktion.
Dadurch baut man sein eigenes Muskel-Korsett und es schützt einen vor unvorteilhaften Bewegungen.

Jedoch kommt es im Alltag des modernen Zivilisationsmenschen relativ selten vor, dass er außer dem eigenen Körpergewicht kein zusätzliches schweres Gewicht heben muss.
Wenn das Bewegen des eigenen Körpers schwer fällig sein sollte, dann kann man mit vorteilhafter Ausrichtung dem entgegen wirken, um es sich leichter zu gestalten.

Die Atmung kann man an die Bewegung koppeln, wie häufig empfohlen:
"Bei Anstrengung ausatmen".

Meistens sollte die Bewegung die eigene Atmung nicht beeinflussen.
Oder kannst Du mir beantworten, ob Du während des Gehens beim nach vorne Schwingen des rechten Beines ein- oder ausatmest?
Eigentlich ergibt es nur Sinn, dass die Atmung während des Spazierganges so natürlich abläuft, dass man dabei quatschen könnte.

Dies nur mal so als Beispiel.
Ein Beispiel dessen Prinzip auf viele Bewegungen übertragen werden sollte.
Vor allem beim Aufstehen und Hinsetzen. Du kannst Dich konditionieren, während dieses Prozesses zu atmen, in dem Du beim üben dieser Bewegung ein Liedchen singst.